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Was tun, wenn sich eine Infektion anbahnt?

schlafen 150x150 Was tun, wenn sich eine Infektion anbahnt?

cc by perfekt-schlafen.de

Nicht selten geht man auf Grund eines Infekts und seinen Nebenerscheinungen unausgeschlafen zur Arbeit. Wenn das wiederholt passiert. Dann verliert man zunehmend Energie und ein kleiner Infekt kann sich zu einer ernsten Krankheit ausweiten. Das Leben wirkt trister, die Arbeit macht auch keine Freude mehr. In so einem Falle ist es immer besser, sich erst einmal richtig aus zu schlafen und seine Batterien so effektiv wie möglich auf zu tanken. Tut man es nicht, dann muss man leider damit rechnen, dass man solch einen Infekt meist tage- manchmal sogar wochenlang mit sich herum trägt.

Gerade wenn ein Infekt sich zu entwickeln beginnt oder bereits da ist, ist es sehr wichtig, genügend und gut zu schlafen. Körper und Psyche erholen und regenerieren sich im Schlaf am allerbesten.
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen aber auch, dass etwa ein Drittel der deutschen Erwachsenen an Schlafstörungen und deren Folgen leiden. Schlechter und nicht hinreichend tiefer Schlaf führen zu zunehmenden Reizbarkeit, zu Erschöpfungen und abnehmender Leistungsfähigkeit. Die Konzentration und Aufmerksamkeit im Arbeitsprozess sowie auch im Straßenverkehr lassen nach. Menschen, die daran nichts ändern, können nach einer gewissen Zeit regelrecht „ausbrennen“, weil vor allem ein erholsamer Schlaf nur das Defizit wieder auszugleichen imstande ist. Im Schlaf regeneriert sich der Körper und neue Kräfte werden aufgebaut. Infekten kann man mit einem guten erholsamen Schlaf nicht nur vorbeugen, sondern diese auch schnell los werden.

Besonders wichtig sind dabei die Qualität und die Tiefe des Schlafes. Dabei spielen natürlich auch die Qualität des Bettes und die der Matratze, auf der man schläft, eine wesentliche Rolle. Eine gute Matratze sorgt immer dafür, dass man gut und tief schläft. Wenn man noch nicht die richtige Matratze für das eigne Bett gefunden hat, sollte man einmal unter Matratzen Onlineshop nachschauen. Hier werden besonders gute Matratzen zu fairen Preisen, mitunter sogar mit Rabatt angeboten, die direkt ins Haus geliefert werden.

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Die verschiedenen Formen der Grippe

Grippe Die verschiedenen Formen der Grippe

Grippe - flickr/RogueSun Media

Da nun in der Herbst-Winter-Saison wieder gehäuft Erkältungen und Grippeerkrankungen auftreten, ist es Zeit für einen kleinen Grippe – Ratgeber, um die verschiedenen Grippearten besser unterscheiden zu können.

Die „echte“ Grippe (Influenza) ist sehr ansteckend und mit einer gewöhnlichen Erkältung, auch unter dem medizinischen Fachbegriff „grippaler Effekt“ bekannt, nicht vergleichbar. Sie äußert sich in einem sehr ernst zu nehmenden Krankheitsbild: Wer sich mit einer Grippe ansteckt, der wird sich zunächst sehr abgeschlagen fühlen, dazu gesellen sich sehr schnell hohes Fieber, Kopfschmerzen und starker trockener Husten. Influenza breitet sich in der Regel vor allem während der Winterzeit aus, also zwischen Dezember und April. Das liegt daran, dass der Mensch sich im Winter die meiste Zeit in geschlossenen Räumen aufhält, wo die Ansteckungsgefahr durch Tröpfchenbildung sehr groß ist. Außerdem leiden viele Menschen während der Winterzeit sowieso schon an einem grippalen Effekt.

Die Grippe wird durch Influenza-Viren, die sich im Körper sehr schnell vermehren und die Schleimhaut der Atemwege schädigen sowie die Abwehrkräfte mindern, ausgelöst. So wird der Körper anfällig für lebensgefährliche Krankheiten wie beispielsweise eine Lungenentzündung. Die Influenza ist ein ernst zu nehmendes Krankheitsbild, an dem bundesweit jährlich Tausende von Menschen erkranken und viele davon, etwa 15000 Menschen sterben jährlich an den Folgen der Krankheit. Deswegen wird vor allem älteren Menschen empfohlen, sich gegen Influenza impfen zu lassen.

Die Grippe (saisonale Grippe bzw. Influenza) wird seit dem Auftreten von anderen Grippeformen, wie beispielsweise der „Neuen Influenza“ und der sogenannten Vogelgrippe von diesen abgegrenzt.

Die „Neue Influenza“, fälschlicherweise auch oft Schweinegrippe genannt, wird durch das Influenza-Virus A/H1N1 ausgelöst, das genetische Abstriche von Influenza-Viren, die bei Vögeln, Schweinen und Menschen vorkommen, enthalten. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Die Auswirkungen der „Neuen Influenza“ sind meist milder als bei der saisonalen Grippe und äußern sich durch hohes Fieber, Husten, Atemnot, Kopfweh, Halsweh und Gliederschmerzen. Komplikationen treten eher bei jungen Erwachsenen mit einer Grunderkrankung und bei Schwangeren auf. Die „Neue Influenza“ tritt nicht nur wie es in der Regel bei der saisonalen Grippe der Fall ist in der Winterzeit auf. Wer sich gegen die „Neue Influenza“ impfen lassen möchte, kann dies seit 2009 tun, wobei die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden.

Bei Vögeln, die an Grippe erkranken, spricht man von einer so genannten aviären Influenza, umgangssprachlich auch als Vogelgrippe oder Geflügelpest bezeichnet. Die Viren, welche die Vogelgrippe hervorrufen gehören zur Gruppe der Influenza-A-Viren, von denen die Subtypen H5 und H7 besonders gefährlich sind. Das beunruhigende an diesen Viren ist, dass sie möglicherweise mit menschlichen Grippeviren genetisches Material austauschen sprich sich mit ihnen kreuzen können. Wenn dies zuträfe, würde ein Virus entstehen, dem unser Immunsystem machtlos ausgeliefert wäre, da es ihm völlig unbekannt sein würde. Zudem schützt hier eine Impfung gegen die saisonale Grippe nicht.

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Grippeimpfung bei Kindern: ja oder nein?

Grippeimpfung Grippeimpfung bei Kindern: ja oder nein?

Grippeimpfung - flickr/Offutt Air Force Base

Die Grippeimpfung dient dazu, eine sogenannte “Influenza”, wie die Grippe in der medizinischen Fachsprache bezeichnet wird, vorbeugend zu verhindern. Gesundheitspolitik und Medien raten uns immer wieder eindringlich, uns jährlich erneut gegen Grippe impfen zu lassen. Der beste Zeitpunkt sei der Beginn der kalten Jahreszeit. Insbesondere Babies und kleine Kinder seien häufig betroffen. Für Kinder ist die Impfung ab dem 6. Lebensmonat empfohlen.

Bevor man seinen Nachwuchs vorschnell gegen Grippe impfen lässt, sollte man sich ausführlich über die Vorteile und Nachteile einer Grippeimpfung informieren. Auf jeden Fall lassen sich mit einer ausgewogenen, natürlichen Ernährungsweise und reichlich Bewegung, Infektionskrankheiten vorbeugen oder abmildern, wenn sie doch einmal auftreten.

Vorteile:
Bei Kindern mit Grunderkrankungen an Immunsystem und Herz-Kreislauf-System oder mit chronischen Krankheiten, wie Asthma, ist eine Grippeimpfung sinnvoll. Sie ist ab dem 6. Lebensmonat durchführbar.

Nachteile:
Die Schutzwirkung einer Grippeimpfung ist nicht eindeutig belegt und damit nicht sicher. Bei Erwachsenen soll die Schutzwirkung zwischen 40 und 80 Prozent betragen, bei Kindern läge sie darunter. Allgemein ist nicht belegt, ob gesunde Menschen von einer vorbeugenden Impfung profitieren.

Kritiker sprechen von Panikmache und Desinformation seitens öffentlicher Institutionen, da immer wieder von Epidemien und zahlreichen Todesfällen die Rede ist. Diese seien seitens der Kritiker wilde Spekulationen und nicht ausreichend belegbar.
Nebenwirkungen können auftreten, beispielsweise Schwellung und Schmerzen an der Einstichstelle, Fieber, Übelkeit, Erbrechen oder Kopfschmerzen. Die Impfstoffkulturen werden meist in Hühnereiern gezüchtet, bei Hühnereiweißallergikern ist demzufolge Vorsicht geboten. Eine normale Erkältung, auch “grippaler Infekt” genannt, wird von vielen Menschen häufig mit der richtigen Grippe verwechselt.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Grippeimpfung auch in den nächsten Jahren ein umstrittenes Thema bleiben wird.

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Schweden veröffentlicht Studie zu Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix

Impfung gegen Schweinegrippe Schweden veröffentlicht Studie zu Schweinegrippe Impfstoff Pandemrix

Impfung gegen Schweinegrippe - flickr/The National Guard

Man erinnert sich vielleicht noch an den ersten Winter, als die Schweinegrippe in Deutschland grassierte. Gegen den damals eingesetzten Grippe-Impfstoff Pandemrix regte sich in der deutschen Bevölkerung so viel Widerstand, dass mehrere Zehntausend Dosen des Impfstoffs am Ende ihrer Verfallszeit ungenutzt entsorgt werden mussten. Viele Deutsche hielen die Sache für Panikmache oder hatten ein unbehagliches Gefühl gegen den neuen Impfstoff. Man diskutierte daher wochenlang die Nebenwirkungen des Präparats in der Öffentlichkeit. Die allgemeine Panikmache wurde medienwirksam noch um ein Vielfaches gesteigert, was die Impfmüdigkeit in der Bevölkerung entscheidend beeinflusste.

Eine aktuelle Studie aus Schweden belegt nun allerdings, dass der mediale Wirbel um den Schweinegrippe-Impfstoff anscheinend unnötig war. Die schwedische Arzneibehörde teilte kürzlich mit, dass nach ihrer Erkenntnis durch den squalenhaltigen Influenza-Impfstoff Pandemrix® keine erhöhten Risiken für Autoimmunerkrankungen entstehen. Man sieht lediglich für bestimmte Risikogruppen eine größere Chance, durch eine Impfung mit Pandemrix daran zu erkranken. Dieses erhöhte Risiko betrifft aber vor allem Patienten, die ohnehin schon an autoimmunen Störungen leiden. Zu diesem Ergebnis führte jedenfalls eine Auswertung von Daten, die vom schwedischen Karolinska-Institut vorgenommen wurde. Als Sample dienten die Patientendaten von etwa zwei Millionen Stockholmer Bürgern. Von diesen hatte sich ungefähr die Hälfte mit dem squalenhaltigen Impfstoff Pandemrix gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Untersucht wurde nun, ob es acht oder zehn Monate später Hinweise auf das vermehrte Auftreten von autoimmun- oder neurologischen Erkrankungen bei den Geimpften gab.

Bei Erkrankungsbildern wie dem so genannten Guillain-Barré-Syndrom, dem Typ-1-Diabetes oder Multipler Sklerose konnten keinerlei Unterschiede zwischen geimpften und nicht geimpften Stockholmern festgestellt werden. Hinweise auf Erkrankungen an Narkolepsie tauchten in der Studie zu selten auf, um daraus sinnvolle Schlüsse zu ziehen. In anderen Studien zum Thema hatte man hier aber mögliche Risiken gesehen. Bei anderen Krankheitsbildern gab es allerdings leichte Unterschiede zwischen geimpften und nicht geimpften Probanden zu verzeichnen. Entzündliche Darmleiden wie das Morbus-Crohn Syndrom, Nervenschädigungen bzw. Parästhesien oder idiopathische Fazialisparese kamen bei den mit Pandemrix geimpften Probanden etwas häufiger vor. Dies galt aber nur für jene Stockholmer, die sich gleich zu Beginn der Impfkampagne mit dem Impfstoff hatten impfen lassen. Zu diesen Probanden hatten nach Aussage der Forscher vor allem Menschen aus so genannten Risikogruppen gehört, die man damals als besonders gefährdet ansah, an Schweinegrippe zu erkranken. Daraus kann man schließen, dass in dieser Gruppe von Anfang an besonders viele Patienten enthalten waren, die ohnehin autoimmune oder neurologische Erkrankungen hatten oder bei denen aus verschiedenen Gründen das Risiko erhöht war, daran zu erkranken. Die Befunde der Studie seien zum Teil damit erklärt, insbesondere weil es keine erhöhten Erkrankungsraten bei den später Geimpften gegeben hatte.

Die Ängste und Vorbehalte der Bevölkerung gegen squalenhaltige Adjuvanzien können mit dieser Stockholmer Untersuchung sicher nicht ausgeräumt werden. Spätestens, wenn sich die Schweinegrippe wieder in Deutschland einnistet, wird die Diskussion erneut aufflackern. Die entscheidende Frage bleibt, ob der Verlauf der Erkrankung so mild wie 2009 abläuft oder ob es zu mehr Todesfällen kommt. Auffallend war, dass unter den 2009 verstorbenen Jugendlichen und Kindern viele eine Bakterieninfektion gehabt hatten, die dem Schweinegrippe-Virus den Zugang zum Körper anscheinend erleichtert hatte.

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Schweinegrippe in Nicaragua

Schweinegrippe Nicaragua Schweinegrippe in Nicaragua

Schweinegrippe in Nicaragua - flickr/Y

Das Gesundheitsministerium des zentralamerikanischen Staates Nicaragua hat am Montag, dem 24. Oktober 2011 insgesamt 187 Fälle von Schweinegrippe bestätigt. Alleine am Vortag gab es 40 Fälle von Neuerkrankungen durch den sog. H1N1 Virus. Es wurde von einem weiteren Anstieg dieser Erkrankungsfälle ausgegangen. Am schlimmsten betroffen ist die Hauptstadtregion Managua, wo sich bereits 157 Menschen ansteckten. Schon am 7. Oktober wurde durch die Regierung Nicaraguas der Gesundheitsalarm ausgerufen, um dadurch eine Epidemie zu verhindern. Viele Personen befinden sich in stationärer Behandlung in Krankenhäusern. Bereits im Jahre 2009 verursachte die Schweinegrippe in Nicaragua elf Todesopfer sowie insgesamt 2732 Infizierte.

Bei der aktuellen Schweinegrippe sind Meldungen über Todesfälle jedoch bisher nicht bekannt. Angaben der WHO, der Weltgesundheitsorganisation, zufolge seien seit April 2009 weltweit ca. 18500 Menschen an den Folgen der Schweinegrippe gestorben. Die Lage in Nicaragua scheint jedoch unter Kontrolle zu sein, obgleich es in der Vergangenheit immer wieder zu Engpässen des Impfstoffs u. a. in Ländern Zentral- und Südamerikas kam. Nicaraguas Gesundheitsministerin Sonia Castro bestätigte, dass es nun keine neuen Fälle gegeben hat. Dies sei darin begründet, dass die Impfungen adäquat vorgenommen wurden und zudem eine sorgsame Suche nach den Auslösern für den Krankheitsausbruch innerhalb der Gemeinden stattfand. Mitte Oktober wurde keiner der Verdachtsfälle auf positiv getestet und der Virus in den zuvor bestätigten 62 Fällen war schwach bis mittelstark in seiner Intensität, sodass Gefahren beseitigt werden konnten.

Dr. Castro betonte, wie wichtig die Prävention ist, bevor eine Behandlung bei einem Ausbruch der Krankheit zustande kommt. Allgemein gesehen sollte man nicht zögern, wenn man auch nur den geringsten Verdacht hat, sich ggf. mit dem Schweinegrippenvirus H1N1 infiziert zu haben. Frühzeitig den Arzt aufsuchen kann sinnvoll sein. Einerseits kann ein frühes Erkennen der Krankheit dazu beitragen, sie schneller und effektiver zu behandeln. Zudem ist die Ansteckungsgefahr und die dadurch bedingte Verbreitungsmöglichkeit stark gemindert. Die Symptome können ähnlich zu denen einer saisonalen Influenza sein, etwa Fieber, Unwohlsein, Appetitlosigkeit und Schnupfen. Jedoch gibt es durchaus markante Symptome, die bei der Schweingrippe auftauchen, selten aber bei der saisonalen Grippe.

Diese Symptome sind u. a. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Eine Infektion kann aber auch ohne diese genannten Symptome ablaufen. Wenn es in der näheren Umgebung zu Infektionen gekommen ist, sollte ein Besuch beim Arzt als Präventivmaßnahme für Gewissheit sorgen, ob eine Infektion vorliegt oder eben nicht. Der Arzt kann auch am besten entscheiden, wann und für wen eine Impfung bzw. eine Behandlung notwendig sein sollte, obgleich es auch Informationen etwa durch die Weltgesundheitsorganisation WHO gibt.

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