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Grippe A in Argentinien: 337 bestätigte Todesfälle

Die Zahl der Opfer könnte sich aber noch verdoppeln, da weitere 400 Todesfälle zur Zeit untersucht werden. Der stellvertretende Minister für Gesundheit, Maximale Diosque, gab gestern bekannt, dass etwa 760.000 Influenza-Patienten registriert sind, von denen 93% als Typ A (H1N1) bestätigt wurden.

53% der verstorbenen, litten unter keiner chronischen Krankheit. Also waren sie angeblich gesund und gehörten zu keiner Risikogruppe.

Am Montag fing die Schule wieder an und wir haben uns an die neue Regeln schon gewöhnt: häufiges Händewaschen; in den Ärmel husten; Augen, Nase oder Mund nicht berühren, u.s.w. Wenn wir auswärts gehen, nehmen wir stets einen kleinen Behälter mit Alkohol Gel in der Tasche und vermeiden, wenn möglich, größere Menschenansammlungen.

Quellen: Buenos Aires Herald, Clarin

Posted in News aus dem Ausland.

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2 Responses

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  1. Norville says

    Danke fürs update. Hier in Deutschland (und wahrscheinlich anderswo auch) bekommt man diese Informationen nicht zu hören. Werden einfach Tot-geschwiegen (makaber, makaber).

    Das 53% gesund waren, ist doch auch nur eine vermutung denke ich. Sie waren wahrscheinlich nicht beim Arzt in Behandlung, was aber nicht automatisch heißt das sie Gesund waren.
    Wie sieht es mit der phsychischen Gesundheit aus? Ich denke das ist ein wichtiger Faktor der oft übersehen wird. Wenn jemand psychisch labil ist, bzw. oft unter Ängsten leidet hat ein schwächeres Imunsystem und ist dadurch anfällig für Krankheiten. Ok Todesfälle sind nochmal was anderes. Aber diese Zahl von 53% muss in den Kontext einer Todesrate bei einer “normalen” Grippewelle gestellt werden. Sonst kann man sie nicht einordnen.
    Leider hab ich diese Daten nicht. Wenn die jemand hat wäre ich dankbar er/sie sie hier postet.

  2. kaldeano says

    Es ist wie du sagst, Norville. Man hat noch wenigen Daten, was dieses neue Virus betrifft. Deswegen schrieb ich “angeblich” gesund. Gestern sprich der Gesundheitsminister der Stadt Buenos Aires und meinte, dass man erst in Oktober genauere Statistiken über den Verlauf der Krankheit haben wird (vor allem muss man beobachten, wie sich das Virus bei euch im Herbst verhält).

    Auf jeden Fall, wird es vermutlich in Deutschland nicht so schlimm sein wie hier. Wir schleppen seit Jahrzehnte, sehr ernste Probleme im sanitären und politischen Bereich mit uns herum. Man schätzt, dass 35% der Bevölkerung in Armut lebt.

    Ich habe diesen Artikel gefunden, in den man ausführlich die Lage in Argentinien beschreibt:
    http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/schweinegrippe/hintergrund/tid-14907/schweinegrippe-in-argentinien-blaupause-fuer-deutschland_aid_417381.html

    Grüsse



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