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Schweinegrippe in Nicaragua

Schweinegrippe Nicaragua Schweinegrippe in Nicaragua

Schweinegrippe in Nicaragua - flickr/Y

Das Gesundheitsministerium des zentralamerikanischen Staates Nicaragua hat am Montag, dem 24. Oktober 2011 insgesamt 187 Fälle von Schweinegrippe bestätigt. Alleine am Vortag gab es 40 Fälle von Neuerkrankungen durch den sog. H1N1 Virus. Es wurde von einem weiteren Anstieg dieser Erkrankungsfälle ausgegangen. Am schlimmsten betroffen ist die Hauptstadtregion Managua, wo sich bereits 157 Menschen ansteckten. Schon am 7. Oktober wurde durch die Regierung Nicaraguas der Gesundheitsalarm ausgerufen, um dadurch eine Epidemie zu verhindern. Viele Personen befinden sich in stationärer Behandlung in Krankenhäusern. Bereits im Jahre 2009 verursachte die Schweinegrippe in Nicaragua elf Todesopfer sowie insgesamt 2732 Infizierte.

Bei der aktuellen Schweinegrippe sind Meldungen über Todesfälle jedoch bisher nicht bekannt. Angaben der WHO, der Weltgesundheitsorganisation, zufolge seien seit April 2009 weltweit ca. 18500 Menschen an den Folgen der Schweinegrippe gestorben. Die Lage in Nicaragua scheint jedoch unter Kontrolle zu sein, obgleich es in der Vergangenheit immer wieder zu Engpässen des Impfstoffs u. a. in Ländern Zentral- und Südamerikas kam. Nicaraguas Gesundheitsministerin Sonia Castro bestätigte, dass es nun keine neuen Fälle gegeben hat. Dies sei darin begründet, dass die Impfungen adäquat vorgenommen wurden und zudem eine sorgsame Suche nach den Auslösern für den Krankheitsausbruch innerhalb der Gemeinden stattfand. Mitte Oktober wurde keiner der Verdachtsfälle auf positiv getestet und der Virus in den zuvor bestätigten 62 Fällen war schwach bis mittelstark in seiner Intensität, sodass Gefahren beseitigt werden konnten.

Dr. Castro betonte, wie wichtig die Prävention ist, bevor eine Behandlung bei einem Ausbruch der Krankheit zustande kommt. Allgemein gesehen sollte man nicht zögern, wenn man auch nur den geringsten Verdacht hat, sich ggf. mit dem Schweinegrippenvirus H1N1 infiziert zu haben. Frühzeitig den Arzt aufsuchen kann sinnvoll sein. Einerseits kann ein frühes Erkennen der Krankheit dazu beitragen, sie schneller und effektiver zu behandeln. Zudem ist die Ansteckungsgefahr und die dadurch bedingte Verbreitungsmöglichkeit stark gemindert. Die Symptome können ähnlich zu denen einer saisonalen Influenza sein, etwa Fieber, Unwohlsein, Appetitlosigkeit und Schnupfen. Jedoch gibt es durchaus markante Symptome, die bei der Schweingrippe auftauchen, selten aber bei der saisonalen Grippe.

Diese Symptome sind u. a. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Eine Infektion kann aber auch ohne diese genannten Symptome ablaufen. Wenn es in der näheren Umgebung zu Infektionen gekommen ist, sollte ein Besuch beim Arzt als Präventivmaßnahme für Gewissheit sorgen, ob eine Infektion vorliegt oder eben nicht. Der Arzt kann auch am besten entscheiden, wann und für wen eine Impfung bzw. eine Behandlung notwendig sein sollte, obgleich es auch Informationen etwa durch die Weltgesundheitsorganisation WHO gibt.

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